Pressemitteilungen
- Gute-Kita-Gesetz auch für Eltern von Bedeutung
- Gesetz bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurück
- Auswirkung auf Hamburg
Das „Gute-Kita-Gesetz“ hat die erste Hürde genommen – das Kabinett hat den Gesetzesentwurf beschlossen. Nächste Schritte: Beratung im Bundesrat, Lesung(en) im Bundestag, zweite Beratung im Bundesrat, Verkündung / Inkrafttreten.
Ziel dieses Gesetzes: den Ländern werden Bundesmittel (5,5 Mrd. Euro für vier Jahre) für die frühkindliche Bildung z. V. gestellt, damit die Qualität der frühen Bildung voran gebracht wird. Der Gesetzesentwurf orientiert sich dabei an zehn Handlungsfelder, die von einer Experten*innen-Kommission 2016* erarbeitet wurden. Der Unterstützungsbedarf an Bundesmittel wurde damals auf 5 Mrd. Euro jährlich beziffert.
Das "Gute-Kita-Gesetz" ist auch für uns Eltern von Bedeutung.
Da dieses Gesetz sich auch auf Eltern und Kinder auswirkt, hat sich der Landeselternausschuss (LEA) Kindertagesbetreuung Hamburg damit beschäftigt.
- Gesetzliche Verankerung bietet mehr Verbindlichkeit, aber Ergebnis bleibt hinter Erwartungen
- Mittelbare Pädagogik bleibt weiterhin weitestgehend unberücksichtigt
- Partizipation aller Beteiligten erforderlich
Der Landeselternausschuss für Kindertagesbetreuung in Hamburg (LEA) begrüßt die Einigung zwischen den Rot-Grünen Senat mit der Volksinitiative „Mehr Hände für Hamburgs Kitas“.
Bertelsmann-Ländermonitor Frühkindliche Bildung:
- Hamburg behält Rote Laterne
- Hamburger Personalschlüssel im Krippenbereich im west-deutschen Vergleich auf den letzten Platz und schlechter als der Bundesdurchschnitt
- Hamburg punktet beim Leitungsschlüssel
Am Montag, 28. August 2018, hat die Bertelsmann-Stiftung ihren neuen Ländermonitor Frühkindliche Bildung vorgestellt. Die Bertelsmann-Stiftung hat zum Stichtag 1. März 2017 errechnet, dass sich die Betreuungssituation für die Krippenkinder in Hamburg geringfügig verbessert hat. So kam eine vollzeitbeschäftigte Fachkraft bei der letztjährigen Studie (Stand 2016) auf 1 zu 5,7 und jetzt immerhin auf 1 zu 5,2.
Hamburg bietet seinen Kindern im westdeutschen Vergleich weiterhin die ungünstigsten Betreuungsverhältnissen im Krippenbereich und liegt auch unter dem Bundesdurchschnitt (1 zu 4,3).