Pressemitteilungen

Muss erst etwas geschehen, damit etwas passiert?

Stellungnahme des LEA zur aktuellen Situation in Hamburg in Kita und GBS

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) schlägt Alarm: Die Einrichtungen stehen vor dem Zusammenbruch, vor Ort gehe es teilweise nur noch um eine „Verwahrung“ der Kinder. Allgemein sei die Lage in den Kitas „kaum noch zu verantworten“.

Diese Beschreibung deckt sich mit den Erfahrungen des LEA. Zusätzlich wissen wir, dass die Situation an den GBS Standorten ähnlich aussieht. Entsprechend schätzt der LEA die aktuellen Entwicklungen in den Einrichtungen als besorgniserregend ein.

Gute Idee - schlecht Umgesetzt

Heute hat auch der Bundesrat das Kita-Qualitäts-Gesetz verabschiedet. Die Fortführung des Vorläufers, dem Gute-Kita- Gesetz, bleibt jedoch hinter seinen Möglichkeiten zurück.

Zu wenig Geld
Zu wenig Verbindlichkeit
Zu wenig bundesweite Standards
Zu wenig Chancengleichheit
Zu wenig Bildungsgerechtigkeit

Schlicht zu wenig für eine dringend benötigte und derzeit an allen Enden mangelhafte frühkindliche Bildung in Deutschland.

LEA Stellungnahme zur Situation in den Kitas

Der LEA Hamburg spricht sich gegen die Interpretation der Sozialbehörde aus, dass die Kitas derzeit nur zu 75% ausgelastet seien und der Betreuungsschlüssel demnach besser sei als gedacht.
Die Aussagen der Sozialbehörde im NDR Beitrag beziehen sich auf die Beantwortung einer schriftlichen kleinen Anfrage der Linken an den Senat. Die zugrunde liegenden Daten gehen zurück auf eine regelmäßige Abfrage seitens der Sozialbehörde um die Auslastung der Einrichtungen in Zeiten der Pandemie einzuschätzen.
Ein Übertrag der Ergebnisse auf den Regelbetrieb ist nicht möglich.