Das Kinderbetreuungsgesetz (KibeG) regelt die Elternmitwirkung in den Kindertagesstätten und den GBS-Standorten. Danach wählen die Eltern ihre Kita- bzw. GBS-Elternvertretung, diese entsendet einen Vertreter in den entsprechenden Bezirkselternausschuss (BEA). Jeder der sieben Hamburger BEAs delegiert bis zu fünf Elternvertreter in den Landeselternausschuss (LEA).

Aufgabe des LEA ist es, die Informationen, Probleme und Anregungen aus den Bezirken zu sammeln, auszutauschen und zu beraten, um diese als gemeinsame Positionen auf der Landesebene zu konkreten Themen zu formulieren. Diese werden dann in verschiedene Gremien eingebracht (LJHA, andere Gremien und Behörden BASFI/BSB). Der LEA trifft sich 10-11mal im Jahr. Zur besseren Strukturierung dieser Arbeit werden auch Arbeitsgruppen gebildet.

Einmal im Jahr wird ein Vorstand gewählt, der die Hamburger Kita- und GBS-Kinder und ihre Eltern gegenüber der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) und der Behörde für Schule und Beruflicher Bildung (BSB) vertritt. Die BASFI hat nach KibeG die Verpflichtung, den LEA über wesentliche, die Kindertagesbetreuung betreffende Fragen zu informieren und zu hören!

Um einen erfolgreichen Übergang der Kita–Kinder in die Schule zu unterstützen, arbeitet der LEA auch mit der "Schulbehörde" und der Elternkammer zusammen.

Im Rahmen seines fachpolitischen Selbstverständnisses unterhält der LEA üblicherweise Kontakte zu allen demokratischen Parteien, die in der Bürgerschaft vertreten sind und erörtert  die Bedürfnisse und Probleme der Eltern mit den jugendpolitischen Sprechern dieser Parteien.

Ebenso wird das Gespräch mit den verschiedenen Kita-Trägern gesucht.