LuftballonWillkommen auf der Homepage des Landeselternausschusses Hamburg (LEA)!

Der LEA ist die die offizielle gesetzliche Elternvertretung aller Hamburger Krippen, Kitas und der Nachmittags- und Ferienbetreuung an GBS-Schulen.

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Sozialbehörde stellt weitere Gelder für Infektionsschutzmaßnahmen in Kitas und Kindertagespflege zur Verfügung

Am Freitag, 10.09.2021, hat die Sozialbehörde mitgeteilt, dass ein weiterer Corona-Sonderzuschuss in Höhe von insgesamt 2,3 Millionen Euro bewilligt wurde. Diese Mittel sollen für "geeigneter Infektionsschutzmaßnahmen" verwendet und flexibel eingesetz werden.

Pro Kita liegt der Sonderzuschuss zwischen 1.000 und 3.000 Euro.  Wofür?

Am Weltkindertag am 20. September rücken bundesweit zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen die Lage der Kinder auf der Welt und in Deutschland in den Mittelpunkt.

Veranstaltungen in Hamburg:
u. a. am Platz der Kinderrechte, Sievekingdamm 3 - in der Zeit von 10:00 - 12:00 Uhr - der LEA ist mit dabei

Info der Sozialbehörde: Kinder- und Jugendrechtefest am Weltkindertag mit Senatorin Dr. Melanie Leonhard

Gemeinsame Veranstaltung der Sozialbehörde, des Deutschen Kinderschutzbundes, des Diakonischen Werkes Hamburg am Platz der Kinderrechte - auch der LEA ist vor Ort dabei.

Update 10.09.2021 - Bundesrat stimmt zu / Reaktionen SOAL Alternativer Wohlfahrtsverband
Update 08.09.2021 - Pressemitteilung Schulbehörde und Reaktionen vom Paritätischen Wohlfahrtsverband

Im Juni kam es zu keinem Übereinkommen. Daher wurde der Vermittlungsausschuss angerufen.
Und nun ging es plötzlich ganz schnell: Der Vermittlungsausschuss hat am 6. September 2021 getagt und in der Nacht wurde die Einigung beim Ganztagsförderungsgesetz verkündet.

In aller Kürze: Die Länder bekommen mehr Geld vom Bund.

  • Finanzhilfen des Bundes auch für die Erhaltung bereits bestehender Betreuungsplätze und nicht nur für die Schaffung neuer Plätze
  • Bund beteiligt sich höher als ursprünglich vorgesehen bei den Investitionskosten
  • Neu: Evaluationen der Investitionskosten und Betriebskosten in den Jahren 2027 und 2030, nach denen Mehr- und Minderbelastungen der Länder angemessen ausgeglichen werden.

Anspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder ab dem Schuljahr 2026/2027, schrittweiser Aufbau (in Hamburg haben wir den Rechtsanspruch schon seit langem)

Update 10.09.2021: Bundesrat stimmt zu: Anspruch auf Ganztagsbetreuung kommt

Pressemitteilung SOAL Bundesweite Vorreiterrolle im Ganztag nutzen: SOAL fordert pädagogische Qualitätsoffensive im Ganztag! Auszug aus der PM: "... Gleichzeitig brauchen Kinder, insbesondere wenn sie ganztägig in Schule sind, mehr als das! Sie brauchen Ansprechpartner*innen, die Zeit für ihre Bedarfe und Bedürfnisse haben. Dafür sind pädagogische Fachkräfte notwendig, die Kinder in ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung über den gesamten Tag hinweg begleiten können. SOAL e. V. fordert daher die Zusammenarbeit von Erzieher*innen, Sozialpädagog*innen und Lehrkräften am Vor- und Nachmittag. Sie können gemeinsam an der Gestaltung von Themen arbeiten, die diversen Blicke und Professionen können optimal zusammengebracht werden, um den ganzheitlichen Blick auf die Kinder zu erweitern. Durch den Einsatz der pädagogischen Fachkräfte auch während der unterrichtlichen Zeit ergibt sich eine Entlastung für alle Beteiligten."

Update 08.09.2021: Reaktion vom Paritätischen Wohlfahrtsverband - Artikel in der WELT: Auszug: "Der Paritätische Wohlfahrtsverband Hamburg sieht Verbesserungsbedarf. Hamburg hat durch die gute Zusammenarbeit von Schulen und freien Trägern der Jugendhilfe (...) bundesweit Maßstäbe gesetzt und einen deutlichen Vorsprung auf manch andere Bundesländer, sagte Manja Scheibner, Referentin für Ganztagsbetreuung. Darauf darf sich die Stadt aber nicht ausruhen. Beispielsweise werde der Bedarf an ausgebildeten Erzieherinnen und Erziehern noch einmal deutlich steigen. Momentan seien die Stellen im Ganztagsbereich allerdings nicht sehr attraktiv, da die Arbeitszeit meist nur ein paar Stunden am Nachmittag umfasse, sagte Scheibner weiter. Die Fluktuation ist daher hoch. Der Verband schlägt vor, pädagogische Fachkräfte teilweise auch am Vormittag einzusetzen.

Update 08.09.2021: Reaktion aus der Hamburger Schulbehörde: BSB PM: Schulsenator freut sich über neuen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung - Kompromiss zwischen Bund und Ländern beschert Hamburg zusätzliche finanzielle Mittel / Schulsenator Ties Rabe: „Hamburg hat den jetzt beschlossenen Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung für Grundschülerinnen und Grundschüler bereits seit Jahren. Mit großem Erfolg: 85 Prozent der Hamburger Grundschülerinnen und Grundschüler nehmen das Ganztagsangebot ihrer Schule gern wahr und werden nachmittags gut betreut. Damit liegen wir an der Spitze in Deutschland. Dennoch profitieren wir von dem jetzt beschlossenen Ausbau. So darf Hamburg mit Investitionszuschüssen des Bundes für den Ausbau von Schulkantinen und Ganztagsräumen in Höhe von rund 90 Millionen Euro rechnen. Zudem freuen wir uns langfristig auf dauerhafte Zuschüsse des Bundes zu unseren Betriebskosten in Höhe von jährlich rund 34 Millionen Euro. Damit ist das gute Angebot in Hamburg auch dauerhaft solide finanziert.“

Weitere Infos:

*Medienberichte stehen immer nur eine begrenzte Zeitlang z. V. 

Nicht nur in Hamburg, sondern bundesweit fand die ver.di Umfrage "Kita-Personalcheck" statt. Erste Ergebnisse liagen Ende Juni vor und offenbarten für Hamburg: In Hamburger Kitas fehlen fast 4.000 Fachkräfte

Die Hochschule Fulda hat die Ergebnisse der Befragung wissenschaftlich ausgewertet. Sie liegen vor und sollen vorgestellt werden:

Am Mittwoch, 15. September 2021, 18 Uhr werden per Online-Veranstaltung weitere Ergebnisse des Kita-Personalchecks vorgestellt.  Auf dem Podium:

  • Dr. Elke Alsago (ver.di),
  • Uwe Ostendorf (ver.di),
  • Prof. Dr. Nikolaus Meyer (Hochschule Fulda).

Der Link zur Veranstaltung: https://verdi.webex.com/verdi/j.php?MTID=me8cb3b7f982f209b36b8f7ef709fa5a8

Hintergrund-Infos unter:

Hinweis: Medienberichte sind nur eine gewisse Zeitlang online verfügbar.

BEVKi Wahl O Mat update online
Quelle: BEVKi

Keine sechs Wochen mehr, dann findet die Bundestagswahl 2021 statt. Die Parteien haben ihre Wahlprogramme veröffentlicht. Schwerpunkte sind gesetzt. Aber welche? Und welche davon sind für Eltern wichtig?
Aus Sicht der Elternvertretung liegt natürlich ein Schwerpunkt beim Thema Kindertagesbetreuung. Die Bundeselternvertretung der Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege (BEVKi) hat hierfür Wahlprüfsteine erstellt und an die Parteien gesandt. Die Vorgaben an uns waren: Maximal 8 Fragen und maximal 300 Zeichen. Die Antworten der Parteien sind in dem BEVKi Wahl-O-Mat eingeflossen, der nun online gestellt wurde. Diesen und weitere Infos finden sich auf der BEVKI Homepage unter: https://www.bevki.de/bundestagswahlen-2021/ sowie unter den weiteren Einzelkategorien: Wahlprüfsteine, Fragen, Podiumsdiskussion und Wahl-O-Mat. Und allgemein zur BEVKI https://www.bevki.de/

Die Wahlprogramme der Parteien sind hier zu finden: https://www.bundestagswahl-2021.de/wahlprogramme/