Gesetzlicher Rahmen

 

Mit dem neuen Ganztagskonzept wird erstmals für alle Familien ein Recht auf ganztägige Bildung und Betreuung geschaffen. Grundnorm ist eine Neuformulierung des § 13 Hamburgischen Schulgesetzes (HmbSG). Damit wird die ab dem 1.8.2013 geltende bundesgesetzliche Verpflichtung (§ 24 Abs. 4 Sozialgesetzbuch Achtes Buch) auf Schaffung eines bedarfsgerechten Angebots für Kinder im schulpflichtigen Alter umgesetzt. Im Hamburger Kinderbetreuungsgesetz (KibeG) werden korrespondierende Regelungen die neue Leistungsart Schulkindbetreuung im Rahmen von GBS aufgreifen. Können Schülerinnen und Schüler ein Betreuungsangebot an ihrer Schule wahrnehmen, so wird dadurch der Anspruch auf Betreuung erfüllt. Unberührt bleibt aber die Möglichkeit der Eltern analog zum Kitagutscheinsystem auf die Tagespflege zurückzugreifen.

 

Basis der Kooperation zwischen der Schule und dem Jugend¬hilfeträger ist ein gemeinsames pädagogisches Konzept. Unter Wahrung ihrer jeweiligen Stellung als Schule und als freier Kooperationspartner der Jugendhilfe führen die Partner ihre Kompetenzen in der Schulpädagogik und in der Hortpädagogik zusammen. Dieses gemeinsame Grundverständnis bildet als Bestandteil eines Kooperationsvertrages zwischen Schule und kooperierendem Träger die verbindliche Grundlage der gemeinsamen Arbeit. Der Kooperationsvertrag benennt darüber hinaus wesentliche Bedingungen gelingender Zusammenarbeit wie die gemeinsame Raumkonzeption, Klärungen in Haftungs- und Aufsichtsfragen, Gremienarbeit und Streitschlichtung.

Der Landesrahmenvertrag für die Ganztägige Bildung und Betreuung an Schulen in Kooperation mit Trägern der Kinder- und Jugendhilfe vom 27. Januar 2012 beschreibt die Leistungen der kooperierenden Träger. Er regelt unter anderem die erforderlichen Personalqualifikationen, den Schutz von Kindern und die Qualitätssicherung sowie die Grundsätze der Entgeltberechnung.

Der LRV GBS gilt NICHT für Ferien- und Randbetreuungen an Ganztagsschulen nach Rahmenkonzept (GTS) u.ä.

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Der Landesrahmenvertrag für die Ganztägige Bildung und Betreuung an Schulen in freier Trägerschaft in Kooperation mit Trägern der Kinder- und Jugendhilfe vom 27. Januar 2012 beschreibt die Leistungen der kooperierenden Träger. Er regelt unter anderem die erforderlichen Personalqualifikationen, den Schutz von Kindern und die Qualitätssicherung sowie die Grundsätze der Entgeltberechnung. Er entspricht inhaltlich weitgehend dem regulären LRV GBS.

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